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7th German Anti Spam Summit - Tag 3

Sender Workshops

Vom 14.09.2009 bis zum 16.09.2009 fand in Wiesbaden der 7te German Anti Spam Summit statt. Dieser Artikel fasst das für mich interessante vom 3. Tag zusammen.

Inhalt


Trusted Dialog - Nutzungssicherheit und Vertrauen im digitalen Kundendialog

Magnus Schmidt, United Internet Media AG
Im Rahmen einer Studie in den Email-Portalen web.de, GMX und 1&1 fand United Internet (unter anderem) folgendes heraus: Um das Vertrauen in authentifizierte Werbe-Emails zu stärken, führt United Internet momentan "trustedDialog" mit ausgewählten Versendern (u.a. Postbank, eBay, OTTO) ein. Email von diesen Absendern werden nun im Posteingang der Email-Portale durch die Anzeige des Firmen-Logos und eines besonderen "trustedDialog"-Logos hervorgehoben. Dies hat für den Versender besondere Positive Effekte auf den Nutzer: Das Produkt "trustedSender" scheint allerdings noch etwas "unfertig". Es gibt keine allgemeine Preisliste für Versender und die Authentifizierun des Versenders folgt offenbar keinen bestimmten Standards. Weiterhin wundere ich mich ein wenig, warum hier nicht auf Sender++ der ECO gewartet wurde, das doch genau dieses Prinzip möglich machen soll.

Konsequenzen aus dem BGH Payback Urteil im Hinblick auf die rechtskonforme Ausgestaltung von Einwilligungserklärungen

RA Alexandra Koch, ECO
Nach dem "Payback"-Urteil des BGH vom 16.07.2008 wurde das Gesetz zur Einwilligungserklärung neu und präziser ausgelegt. Leider scheint das noch immer nicht überall angekommen zu sein. Daher gab es an dieser Stelle noch mal einen kleinen Vortrag, was durch dieses Urteil beachtet werden muss. Für "Sammler" von Email-Adressen zu Werbezwecke ergeben sich daraus folgende Richtlinen: Schema einer gültigen Einwilligungserklärung:
"Der Anbieter und seine (aufgelisteten oder verlinkten) Partner und Sponsoren (möglichst maximal 10) düren meine Email-Adresse und Mobilnummer für werbliche Zwecke per elektronischer Post verwenden.
Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen."

Quality checks of customers' mailing-lists

Jörg Sayn, artegic AG
Als Massenversender ist die Problematik bekannt: Ein neuer Kunde liefert eine Liste von Email-Adressen an, bei denen völlig unklar ist, woher diese Adressen stammen, wie alt die Liste ist, ob es Opt-Ins gibt, d.h. ob ein Versand an diese Liste überhaupt rechtens wäre.
Bisher ist man meist hingegangen und hat einen Stichprobenversand durchgeführt, um diesen dann auf bestimmte Merkmale, wie Bouncerate, Beschwerderate und weiteres Nutzerverhalten, zu überprüfen.
In diesem Vortrag wurde ein Weg vorgestellt, mit dem sich schon im Vorfeld bestimmte Eigenschaften, wie die Double-Opt-In-Wahrscheinlichkeit, das ungefähre Mindestalter der Liste und sogar die ungefähre regionale Herkunft, testen lassen. Hierfür wird die Liste auf bestimmte Inhalte getestet, z.B.: All diese und weitere Kriterien werden mit einem Scoring versehen, das letztendlich die Qualität der Liste darstellt.

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